Einleitende Worte...

Zunächst einmal möchte ich Ihnen herzlich gratulieren, dass Sie schon mal so weit vorgedrungen sind...was heißen kann, dass Sie sich dafür interessieren, was die OK so kann...oder Sie interessieren sich einfach nur dafür, was ich über meine Arbeit mit der OK zu sagen habe, wie ich die Dinge sehe. Fein.

 

Und hören Sie ja nicht auf zu lesen...ganz unten wird`s erst richtig spannend...sogar mit Happy End. Wie im «richtigen» Leben...

 

Nun gut, dass Sie genau hier und jetzt auf dieser Seite gelandet sind, könnte zumindest ein kleiner Hinweis sein, dass sich bei Ihnen der Wunsch nach Veränderung gemeldet hat...und dass die Bereitschaft eigene Muster und Haltungen zu hinterfragen...da ist ?!

 

 

Mal sehen...Veränderungen können verun- sichern und Angst machen...aber genau diese Dynamik kann, darf und soll uns ja in Bewegung bringen.

 

Etwas grundsätzliches noch vorweg:

 

Jeder Mensch erlebt - mehr oder weniger reflektiert - viele  «WandlungsKRISEN».

 

 

 

Krisen bzw. Auslöser dafür können sein: Depressionen, akute oder chronische Krankheiten, Ängste, Partnerschafts - oder berufliche Probleme, Süchte, Schlafstörungen, Burn out usw. Das Alte stimmt nicht mehr. Da ist eine Schwelle, die überschritten werden möchte. Nur - was liegt dahinter ? Was kommt an Neuem auf mich zu ? Wird es sich als tragfähig erweisen ? Als lebenswert ? Wird es mir die Sicherheit geben, die ich gewohnt war ?

 

Dieses «Neue» stellt in gewisser Weise ja auch mich selbst - als Person, die immer funktioniert hat, entsprochen hat, getan hat was getan werden

«muß» - hier und jetzt in Frage...und wer hat es schon gern in Frage gestellt zu werden ? Vor allem durch eine möglicherweise sich anbahnende Selbsterkenntnis und neuen Sichtweisen.

 

Dieses Wechseln von einer Lebensphase in die andere bedeutet: Ich (muss) darf Überholtes loslassen und mich für das Kommende öffnen. Dabei kann und soll ich bisherige Erfahrungen integrieren. Jeder Eintritt in eine neue Lebensphase ist mit Unsicherheit verbunden und mit den verschiedensten Emotionen/Gefühlen wie Angst, Neugier, Vorfreude, Aggression, Widerstand, Zweifel usw.

Welche Emotionen/Gefühle vorherrschen ist je nach Temperament, Veranlagung und Typ und je nach Art des Übergangs (nehme ich die Veränderung an oder verwehre ich mich dagegen, wie gestalten sich meine Lebensumstände > Familie, Beziehung, Job uvm.) verschieden.

 

Dieses ständige In-Bewegung-Sein, sich dem Fluss des Lebens hingeben, macht unser Dasein erst so richtig spannend. Wie langweilig wäre es, wenn wir unser Leben lang immer nur auf der Stelle träten und immer nur dasselbe passieren würde. Wenn wir immer nur auf dieselben Erfahrungen zurückgreifen müssten, immer nur dieselben Lebensweisheiten absondern würden, immer nur denselben Standpunkt einnehmen dürften.

 

"Verdammt noch mal, was redet der so supergscheit daher..." werden Sie sich jetzt vielleicht sagen... - oder - "...was weiß der schon wie es mir geht...und was ich schon alles probiert habe...und immer wieder äußere Umstände bzw. Menschen mich dazu gebracht haben das es mir jetzt so geht wie`s mir grad geht..." - uswusf. -  JA,  da bin ich ganz bei Ihnen - was weiß ich schon als das ich mich jetzt so exponiere und gscheit daher schreibe...wie es vielleicht gehen könnte...was weiß ich schon...nix...ABER wenn wir aufhören uns Fragen zu stellen oder nach Lösungen zu suchen -  was dann ? Stillstand, Niedergang...? Ich denke es ist immer eine Frage wie ich damit umgehe mit meinen Gedanken und Emotionen, was wollen Sie mir sagen, inwieweit gehe ich dem nach, wieviel Widerstand baue ich innerlich dagegen auf um nur ja nichts verändern zu müssen  in meiner scheinbar sicheren Welt - oder versuche auf irgendeine Art und Weise vor dem was sich zeigt, davonzulaufen...Verantwortung abzugeben,  wegzuschieben, zu verdrängen...die Wahrheit die den Schlüßel zu uns selbst, zu unserem Selbst-Verständnis darstellt - die kann manchmal sehr schmerzhaft sein...und es ist meine Überzeugung (jaja, ich weiß..obacht vor überzeugten Menschen...die wollen dann auch immer andere von Ihrer eigenen Wahrheit überzeugen...nein...sehen Sie es bitte als ein "Angebot"...ich stell`s einfach mal so in den "Raum"...) das sich die Wahrheit immer zeigen will und wird...DAS ist ein Naturgesetz...Aktion und Reaktion...die Natur strebt immer nach Ausgleich, Balance und Harmonie...und so verhält es sich auch mit unserem Körper, mit unserer Seele und unserem Geist !

 

"Inmitten der Schwierigkeiten liegen die Möglichkeiten." (A.Einstein)


...fällt mir dazu ein. Und manchmal brauchen wir auch ein "Gegenüber" das uns dabei hilft unser "Selbst-Verständnis" zu ent-decken...

 

 

ALSO...gehen wir einmal davon aus, dass alles und jedes, was wir in unserem Leben an Handlungen setzen, nicht ohne Folgewirkung bleibt. Weiters, dass alles, was uns im Leben widerfährt bzw. das alles was uns in unserem Leben mit uns so geschieht bzw. wir mit uns geschehen lassen, einfach ein Ergebnis von unzähligen Momenten bzw. Erfahrungen und Erlebnissen war.



So weit so gut. Das nennt sich übrigens der «ontologische Prozess». Und genau jetzt, exakt jetzt wo Sie dieses WORT hier lesen, auch das ist sozusagen ein winziger Moment in diesem Prozess....man könnte meinen, das Leben ist ein ständiger Prozess ? Die einzige Konstante im Leben ist Veränderung...hat mal jemand gesagt...dem ist jetzt aus meiner Sicht nichts hinzuzufügen.


Weiter im Text...und jetzt kommt`s...wenn wir auf die Welt kommen sind wir relativ un-selbst-ständig, d.h. wir - als soziale Wesen - sind auf die Hilfe und Unterstützung von anderen angewiesen um zu überleben. Und wer von uns würde da nicht ALLES, wirklich ALLES TUN, um der Person, die uns dabei hilft zu überleben - GEFÄLLIG ZU SEIN...ZU ENTSPRECHEN...ZU FUNKTIONIEREN... - um nur ja nicht mit Liebesentzug, Vernachlässigung, Ignoranz oder sonstigem (un)menschlichem Verhalten «
bestraft» zu werden.


Ganz schlimm wird es, nein, so richtig interessant und spannend wird es, wenn wir beginnen, uns selbst bewusst zu werden und unseren eigenen Willen zu entdecken. Wenn wir uns zu Persönlichkeiten entwickeln, mit Ecken und Kanten, und den Lebewesen um uns herum als Spiegelbild dienen...da sind dann natürlich die Menschen gefordert, die uns am nächsten sind...es sind meist die Eltern, denen es schwer fällt, sich damit auseinanderzusetzen und abzufinden, dass aus uns lieben Kleinen, nach und nach eigenständige Einzigartigkeiten werden. Und die sind dann manchmal ganz einfach überfordert...und handeln aus ihrem eigensten Selbstverständnis heraus. Das auch wiederum das Resultat Ihrer  persönlichen Entwicklungsgeschichte ist. Und wir werden das erste Mal in unserem Leben einprägsam mit Ungeduld, Aggression, Abhängigkeit, Ärger, Traurigkeit, Schuld, Hilflosigkeit, Starre, Resignation, Überforderung, Unsicherheit, Groll, Trotz, Zweifel, Zwiespalt und vielem mehr konfrontiert.

 

Wobei auch schon kleinste Unaufmerksamkeiten (bewußte oder unbewußte Reaktionen)   eine Kettenreaktion in Gang setzen können...Grundlage eines Urmuster`s sein können.


Bevor Sie jetzt zu protestieren beginnen...und natürlich gibt es da auch noch Inseln der Liebe, Aufmerksamtkeit, Güte, Zuwendung, Zärtlichkeit und Hingabe. Gottseidank...


Und hier und jetzt sage ich noch gar nichts über das, was uns durch Erbanlagen, unserer DNS, unserer Herkunft und unseren Verstrickungen im jeweiligen Familiensystem mitgegeben wurde. Auch diese Anteile tragen wir in uns, und wollen uns aus ontologischer Sicht etwas vermitteln, stellen sich sozusagen als Ressourcen, die gesehen und benutzt werden wollen, zur Verfügung.


Davon geht die OK zumindest einmal aus. Und dem möchte ich hier und jetzt nicht widersprechen.


Und noch was sei nebenbei erwähnt: Genetische Verhaltensmuster, die sich im Laufe der Evolution gebildet haben um bestimmte Anpassungsprobleme zu lösen und dem Individuum ein schnelles und der Situation adäquates Handeln zu ermöglichen - siehe u.a. Gefühle/Emotionen wie z.B. Angst oder Wut: Sie sind nicht von vornherein «schlecht», denn durch sie haben Menschen schließlich gelernt zu überleben, Gefahren zu erkennen und ihnen auszuweichen.


 

"Federn zu lassen und dennoch zu schweben -

das ist ein Geheimnis vom Leben."

 

(Henning Sabo)

 

 

Ja genau, was passiert mit uns kleinen, feinen und so zerbrechlichen Wesen, wenn wir mit Ungeduld, Unverständnis, Zorn und Abhängigkeit konfrontiert werden ? Wir beginnen uns anzupassen und nehmen etwas auf uns, was nicht zu uns gehört.

 

Und weiter geht`s mit dem ganzen Schlamassel...

 

 

 

Wir beginnen uns anzupassen und unterzuordnen, weil es so von uns verlangt wird. Und um das zu bekommen, was wir dringend brauchen - Nahrung, bedingungslose Liebe, Wärme, Geborgenheit und Zuneigung - beginnen wir uns selbst zu verleugnen, sagen uns los von unseren eigenen Gefühlen. Wir beginnen damit jemand anderer zu sein, indem wir anfangen zu «funktionieren». Werden zum Teil auch fremdbestimmt. Und aus diesem Funktionieren (konflikthafte Erlebens- und Verhaltenssituationen) heraus  nehmen wir etwas auf uns, was nicht zu uns gehört und stecken Wesensanteile in uns zurück. Die Störung der Persönlichkeit nimmt ihren Lauf.

 

Und der Kampf beginnt...der Kampf mit uns selbst...weil wir beginnen unser Selbst zu verleugnen, ja wir beginnen manchmal sogar uns selbst zu hassen - um so unter Umständen den Zugang zu uns selbst zu verlieren, um damit kein Gefühl mehr dafür zu haben für das, was uns selbst wirklich gut tut. Ein Elternhaus wo wenig bis gar nie wirklicher Friede herrscht, ist pures Gift für die zukünftige Liebesfähigkeit eines Kindes...Jugendlichen...Erwachsenen...

 

Aber schlussendlich soll uns auch dieser Zustand als eine konstruktive Kraft und dienende Ressource zur Verfügung stehen, ein Zustand der uns irgendwann in unserem Leben zu neuen Erkenntnissen bringen kann - zu Einsicht und Verständnis für uns selbst und andere verhilft - wenn wir beginnen hinter unsere vordergründigen Irritationen (Neurosen, Zwangsgedanken, Unzufriedenheiten, Muster, Blockierungen etc.) zu blicken. Weil ja all diese Erlebnisse und Erfahrungen Teil und Inhalt unserer Persönlichkeit und Entwicklungsgeschichte sind. So gesehen ist ja eh alles bestens...

 

Oder ?

 

Das Wirken jener Elemente, die unser regulatives Körpersystem und unser biologisches Gleichgewicht beeinflussen, beginnt bzw. setzt sich fort. Funktionsstörungen können eintreten. Diese «Funktionsstörungen» sind ein

Spiegel, der uns zeigt, worauf wir unsere Aufmerksamkeit richten sollen. Eingehend dazu - mehr auf den nächsten Seiten.

 

Informationen und Reaktionen in Form von Aggression, Abhängigkeit, Ärger, Ohnmacht, Traurigkeit, Verzweiflung, Unruhe, Schuld, Nervosität, Starre oder Unsicherheit, die wir im Laufe unserer individuellen, kognitiven Lebensgeschichte gesammelt, überlagert und abgespeichert haben (in unseren Zellen, Knochen, Muskeln, Geweben und Organen), zeigen sich irgendwann  auf einer anderen Ebene. Sei es somatisch oder psychisch.

 

 

Die mögliche Lösung ? Im Prinzip ganz einfach...und weiter geht die Reise...

 

 

 

Aus Sicht der OK werden Funktionsstörungen, in Form von körperlichen Symptomen und psychischen Problemen und durch das Erkennen der dahinterliegenden Botschaft, nicht mehr wie Feinde «bekämpft», sondern als hilfreiche Signale angesehen, die uns etwas vermitteln wollen.

 

 

 

 

D.h. unser Körper oder eine bestimmte Lebenssituation in Familie, Beruf und Alltag, teilt uns etwas mit, was wahrgenommen, erkannt, und verstanden werden will.

 

"Alte Prägungen, Muster, Konditionierungen und Glaubensätze an denen festgehalten wird...die in weiterer Folge, weil sie unser fühlen, denken und handeln unnatürlich beeinflussen, uns unauthentisch werden lassen, uns konstruieren lassen, uns etwas tun lassen was nicht wirklich unserem Wesen entspricht und daher unser inneres Gefüge durcheinander bringen - wir in derartigen Situationen immer in eine gewiße Stresssituation kommen die inneren Druck erzeugt und dadurch Disharmonie - die in weiterer Folge Funktionsstörungen hervorrufen kann...zuerst noch kaum bemerkt, (ein Zwicken hier, ein Zwicken dort - man gewöhnt sich ja so schnell an Schmerzen...) aber dennoch langsam sich festigend, und in weiterer Folge immer eindringlicher...und wir gehen wieder in die Apotheke (Antidepressiva, Antibiotika, Schmerzmittel...) oder zum Arzt (und dann ins Spital um etwas rauszuschneiden...) - alles nur um irgendetwas zu unternehmen, zu tun, - um die Dinge wegzudrängen bzw. zu verdrängen...oder aber auch weil wir es nicht gerlernt haben für uns selbst Verantwortung zu übernehmen...nicht hinzusehen...weil uns gesagt wird das es so zu sein hat."

 

Die Gefühle nochmals durchleben, die jeweilige Situation annehmen und loslassen. Darüber reflektieren, sich in seiner ganzen Größe und Verletzlichkeit zeigen dürfen, sich selbst beobachtend und den großen Blick auf das «Ganze» vermittelnd...um wertschätzend wahrzunehmen was gesehen werden möchte. Das zur vollständigen Gebärde befreite Leid kann schöpferisch wirken. Jetzt.

 

Wir treten heraus aus dem Kreislauf der unbewussten Schuldgefühle und Selbstbestrafung. Wir haben aufgehört uns selbst zu verurteilen und zu bewerten, und verurteilen dadurch auch anderes oder andere nicht mehr.

Und erkennen, dass alles was uns im Leben begegnet dazu da ist, uns in unserem Wachstum zu unterstützen.

 

"Naja, zugegeben, ganz so einfach ist die ganze Sache auch wieder nicht...von heute auf morgen und immer und ewig super reflektiert und in jeder Situation sich seiner Gefühle, Regungen und Handlungen bewußt zu sein (vor allem seit die Neurowissenschaft den Standpunkt vertritt das wir eigentlich "gedacht werden"...und überhaupt - wenn man sich das genauer ansieht, sich darüber informiert was es da jetzt an neuesten Erkenntnissen gibt - was da abgeht in unserm Kopf...pfuhhh...und wenn ich das hier schreibe wirds schon wieder neue Erkenntnisse geben...) um dementsprechend wohlwollend und wertschätzend zu handeln...hmmm...geht fast nicht...ABER...wenn wir`s nicht zumindest versuchen und unseren Teil UND unsere Verantwortung an einem guten Miteinander einbringen...reicht schon. - Dran bleiben - lautet die Devise - ist halt kein sooo einfacher Weg..."

 

Wir müssen nichts verändern wollen. Durch reines, wertfreies und vorurteilsloses Beobachten erkennen wir, das es sich verändern darf. Wenn wir spüren dass die Zeit gekommen ist...anerkennen, was ist.

 

Einfach so....

 

Um dadurch unsere Lebensqualität und Gesundheit nachhaltig, im Sinne des großen Ganzen und eines wohlwollenden Miteinanders, zu verbessern. Stück für Stück...mäßig aber regelmäßig.

 

Und trotz dem ganzen Gemurkse - oder vielleicht gerade deshalb - ist das Leben ein Hit...drum machen ja auch so viele mit...

 

Ich gebe offen und ehrlichherrlich zu, eine ziemliche Herausforderung wenn wir uns mal entschlossen haben diesen Weg zu gehen - UND dran bleiben - im Sinne eines «mutigen Forschungsreisenden» in diesem kosmischen Spiel. Ich bin davon überzeugt - es «zahlt» sich aus - wenn Sie und ich und wir alle es wollen -

 

Selbst-bestimmt und frei in den eigenen Gefühlen und Gedanken !

(So gut es halt geht...)

:)

 

 

Von den Kindern

 

„Sprich zu uns über die Kinder“, bat eine Frau, die

einen Säugling an ihre Brust drückte.

 

Und er sagte:

„Eure Kinder sind nicht eure Kinder.

Sie sind die Söhne und Töchter der Sehnsucht des

Lebens nach sich selbst.

 

Sie treten durch euch in die Welt, aber nicht aus euch.

Und obgleich sie bei euch sind, gehören sie euch

doch nicht.

 

Ihr dürft ihnen eure Liebe geben, aber nicht eure Gedanken,

Denn sie haben ihre eigenen.

 

Ihrem Körper dürft ihr ein Haus schenken, aber

nicht ihren Seelen.

Denn diese wohnen im Haus des Morgen, das ihr

selbst in euren Träumen nicht zu betreten vermögt.

 

Ihr mögt danach streben, wie sie zu sein, doch

versucht nicht, sie euch gleich zu machen.

Denn das Leben schreitet weder zurück noch verharrt

es im Gestern.

 

Ihr seid die Bogen, die eure Kinder als lebendige

Pfeile verlassen.

Der Schütze visiert das Ziel auf dem Pfad

der Unendlichkeit an.

 

Er beugt euch mit seiner Macht, auf

daß Seine Pfeile rasch und weit fliegen.

 

Laßt euch froh durch die Hand

des Bogenschützen biegen,

denn er liebt den standhaft verharrenden Bogen,

ebenso wie den davonschnellenden Pfeil.“

 

Khalil Gibran, aus: «Der Prophet»