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FLEXIBILITÄT - Brücke zwischen Vegetativer und Instinktiver
Ebene
Wenn wir in der ontologischen Kinesiologie von Flexibilität sprechen dann ist das Gegenteil von
Starre und Unbeweglichkeit auf verschiedensten Ebenen unseres Daseins gemeint.
In z.B. festgefahrenen alltäglichen Lebensituationen bewegungslos, steif, statisch, unveränderlich, dogmatisch, engstirnig, stur, starrköpfig, unbelehrbar oder störrisch gefangen zu
sein.
Zugegebenermaßen eine etwas überzogene Vorstellung an destruktiven Verhaltensweisen die ich hier jetzt angeführt habe. Nun ja...unser «eingebunden sein» in ein komplexes System aus Verpflichtungen, Bedürfnissen und Aufgaben stellt uns jeden Tag vor neuen Herausforderungen.
Und da darf und kann es schon mal zu inneren und äußeren Protesten kommen...die uns, sofern wir ihr Potential als wirkende und uns unterstützende Elemente erkennen - und - annehmen können, in Bewegung bringen und Lebendigkeit und Transformation erzeugen.
Flexibilität besteht zu einem großen Maß aus einem grundsätzlichen «Ja» zu Veränderungen, um sich an
innere oder äußere Wandlungsphasen (der natürliche Drang nach Wachstum und
Weiterentwicklung) anpassen zu können. Nicht gemeint ist, dass wir in allen Veränderungen die auf uns
zukommen immer nur das Positive sehen müssen. Annehmen was «ist» und sich dabei dem Fluss des Lebens hingeben...wie ein Fisch im Wasser sich der Strömung anpaßt und Felsen und Steine
umschwimmt.
Es kann aber auch sein, wenn wir nicht im Einklang mit unserer Integrität sind, das wir zu beweglich, zu
flexibel zu erscheinen. Dies könnte ein Hinweis sein auf einen unnatürlichen und künstlichen Drang um sich z.B. immer und überall anpassen zu müssen - z.B.: um in einer bestimmten Rolle zu
gefallen, zu entsprechen oder um "zu gelten" (Geltungsbedürfniss).
Oder wir hemmen uns selbst in verschiedensten Situationen unseres Alltags auf Grund selbstauferlegter, fragwürdiger, moralischer Einschränkungen und Verbote (übernommene, gesammelte, gehegte und gepflegte Glaubenssätze, Dogmen, Paradigmen und Vorurteile). Und verlieren unsere Ausrichtung, um Umwege und Irrtümer auf uns zu nehmen. Aber auch das kann und soll uns schlussendlich zur Einsicht bringen...
Sie kann sich auch in der Beweglich- oder Unbeweglichkeit der Gelenke und Muskeln zeigen, oder überhaupt im Fluss unserer Bewegung. Im innersten unseres Körpers bringt sie die Zellen dazu zu polarisieren um Informationen auszutauschen und verschiedenste Aufgaben durchzuführen (Immunsystem und Abwehrmechanismen).
Sie zeigt sich auch im Einklang mit unseren zyklischen Abläufen auf physischer Ebene. Sie zeigt sich in unserem flexiblen oder unflexiblen Denken und in unseren Glaubensvorstellungen und beeinflusst unsere Fähigkeit die linke und rechte Gehirnhälfte zu überbrücken um altes loszulassen und neues anzunehmen.
Die Flexibilität verhilft uns als horizontale Kraft zu einem Gleichgewichtsempfinden für Gefühle und Wahrnehmungen, und dient zur Vorbereitung und Pflege von Aktivitäten. Sie erlaubt uns innerlich einen Schritt zur Seite zu setzen, um Platz zu machen für Neues und Lebendiges. Sie ist auch eine bewegende Qualität unseres Selbstverständnisses, um innere Aspekte ins Leben zu tragen.
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