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INTEGRITÄT - Die Brücke zwischen Physischer und Vegetativer Ebene
Die Integrität ist jene Qualität und persönliche Eigenschaft die unsere vegetativen Prozesse von unseren Wurzeln her verbindet - damit wir unterscheiden - um das "Wichtige/Wesentliche" vom "Unwichtigen/ Unwesentlichen" zu trennen.
Was bedeutet es "integer" zu sein - zugegeben...eine letztendlich allgemein gültige Definition bzw. Erklärung dafür zu finden ist nicht so einfach...da sie ja für
jeden einzelnen von uns eine eigene Bedeutung hat und sehr komplex und vielschichtig ist. Es denkt und handelt ja ein jeder nach seinen eigenen Wertvorstellungen. Die wiederum das
Ergebnis unserer Entwicklungsgeschichte (siehe ontologischer Prozess) sind. Eine mögliche allgemeine Erklärung dafür könnte so aussehen: ethisch -
humanistisch orientiert und ausgerichtet, selbstständig - selbstbestimmt und unbestechlich, immun gegen "Angriffe" und Einflüße von außen, strebend nach Gerechtigkeit und Vertrauenswürdigkeit und
NICHT korrumpierbar.
Ein andere Formulierung könnte lauten: «sich selbst treu sein». Nur was verstehen wir darunter wenn wir davon sprechen «uns selbst treu zu sein» ?
Wir folgen unseren eigensten inneren Gefühlen, orientieren uns an unseren Werten und Prinzipien und weichen dadurch nicht von unserem Weg ab. Wir nehmen Dinge (Gefühle, Emotionen, Meinungen, Dogmen, Paradigmen) die nicht zu uns gehören auch als solche wahr, sie können uns nach wie vor berühren, aber sie haften nicht mehr an uns an - wir können die Dinge trennen, wir merken was "es" mit uns macht wenn es nicht zu uns gehört. Sie gehen sozusagen an uns vorbei - wir spüren unsere Ausrichtung und innere Stabilität, und sind daher selbst- und nicht fremdbestimmt ("Eigenmächtig").
Integrität ist der innere Stab (Metapher), vergleichbar auf körperlicher Ebene mit unserer Wirbelsäule (die Wirbelsäule ist das zentrale Element im Skelettsystem, sie ist die Schutzhülle für das Rückenmark, an dem alle Funktionen der Organe, des Gewebes, sowie jede Zelle unseres Körpers angeschlossen sind). Sie verleiht uns die Fähigkeit zu differenzieren, wir erkennen was zu uns gehört und was nicht. Sie erzeugt eine mentale Klarheit die uns mit einem noblen, mitfühlenden Teil in uns in Kontakt bringt. Wenn wir fest im Boden unserer Herkunft (Familiensystem) verankert/geerdet/verwurzelt sind, (was für viele Menschen ein Problem ist weil - und so zeigt es sich für mich in meiner Arbeit immer wieder - ein großer Teil von Problemen daher rührt das es innerhalb von Familiensystemen - und da im speziellen aus der (frühen) Eltern/Kinder-Konstellation heraus - massive Irritationen gibt und aus diesem Grunde Wirbelsäulenerkrankungen oder Probleme mit unserem Stützapparat/Rücken [siehe dazu Nerven/Hormonausschüttung/endokrines System] schon auch Hinweise sein können "wie wir im Leben stehen...) und gleichzeitig das Vertrauen und die Verbindung an eine höhere, allumfassende Intelligenz (hierbei schwanke ich zwischen dem "Transzental-philosophischen" Ansatz von Kant und dem "Transzendenten Erfahren" - ich würde sagen sowohl als auch...das Subjekt entscheidet...) erzeugen können, erfahren wir was es bedeutet vom Lebensfluss getragen zu sein. Wir sind nicht mehr so anfällig für äußere Einflüsse und machen uns unabhängig von alten, überlieferten Denkmustern, Prägungen und Überzeugungen. Wir verspüren den natürlichen Wunsch unseres Geistes in die Tiefe und in die Höhe zu wachsen.
Als integere Menschen verfügen wir über feste, tief verankerte Werte zu denen wir kompromisslos-menschlich stehen, und von denen wir uns auch nicht abbringen lassen.
Um gleichzeitig das Wohl anderer nicht aus den Augen zu verlieren !
Manche Menschen beschreiben das Gefühl der Verbundenheit und in Ihrer Mitte zu sein so, als wenn ein leuchtender Stab (der Wirbelsäule entlang) in Ihrem inneren
funkeln würde. Und einige gehen sogar soweit in Ihrer Beschreibung das sie von einem feinen, dünnen Faden erzählen, der wiederum zart, fein und zentriert, durch diesen Stab hindurch
verläuft. Zwei von vielen Interpretationen...
Der Mensch muss/soll/darf - so Erich Fromm - auf andere Menschen bezogen sein. Diese Situation ist jedoch nur dann befriedigend und erfüllend, wenn er wertschätzend (konstruktiv) mit anderen in Beziehung treten kann - und nicht auf entfremdete (destruktive) Weise. Nur so kann er sich eins mit ihnen fühlen und bewahrt gleichzeitig seine Integrität.
Der MENSCH lernt, indem er die Vergangenheit studiert/erforscht. Er kann aber nur wachsen, wenn er seine
Wurzeln stärkt, die ihn mit seiner Vergangenheit verbinden.
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