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Die physische bzw. materielle Ebene zeigt sich als eine auf allem aufbauende (Ur)Kraft und Dynamik die uns mit unserem grobstofflichen Körper  wie u.a.:

 

> Organe
> Knochen
> Gewebe
> Muskeln
> Faszien usw.

 

und darüber hinaus mit unserem feinstofflichen Körper auf Zellebene bzw. subatomarer Ebene wie u.a.:

 

> Zellschwingungen

> Energietransfer

> Resonanz usw.

 

in Verbindung bringen will. Diese Interaktion liefert uns vielschichtige Informationen und zeigt uns komplexe Zusammenhänge auf.

 

Darunter verstehen wir u.a. unsere über Generationen weitergegebenen familären Prägungen (DNA/Erbgut), Verhaltensmuster  und Glaubenssätze/Meinungen (Erziehung, Sozialisation, Religion, Kultur, Gesellschaft, Menschheitsgeschichte, Ideen usw.), die, wenn nicht erkannt, zugeordnet und verstanden, unser Wesen und Wirken unwillkürlich beeinflussen, und uns(er) selbst nicht vollkommen, authentisch und selbstbestimmt erscheinen lassen.

 

Folglich: Persönlichkeits- bzw. Charakterbildung = Erlebens- und Verhaltensmuster = Selbstbild = (irritierte, manipulierte, gestörte) Selbstwahrnehmung = erzeugen innerer und äußerer Realitäten = psychische Haltung auf Projektionen gestützt = Irrational/Ideal-Ich = bestätigt wiederum den Charakter = Kreisschluß.


Diese Kräfte werden oft als hinderlich und störend missverstanden bzw. erzeugen sehr häufig eine nicht zuordenbare, tiefere, innere Unruhe welche sich dann in Sorgen, Zweifel, unbewussten Ängsten, Depression, Desorientierung, Ohnmacht, Panikattacken usw. zeigen können.

 

Natürlich sind auch Dynamiken und Ressourcen vorhanden die uns stark machen und uns mit Freude erfüllen (der Mensch/Körper strebt nach Sinn/Lust und Erkenntnis/Befriedigung) und unser Wesen dahingehend prägen. Da dies Zustände sind die unsere Persönlichkeit stärken und natürlich-angenehme Gefühle erzeugen, nehmen wir sie als gegeben und als selbstverständlich hin (Vorrausgesetzt wir sind in der Lage solche Gefühle auch zuzulassen). Das soll ja auch so sein weil das Leben  glücklicherweise nicht nur aus Problemen und Leid besteht. Womit ich schon wieder bei den Gegensätzen und Polaritäten angelangt bin...dazu mehr unter Philosophie - siehe «Dualität und Erkenntnis».

 

Was ich damit sagen möchte ist, dass es unterschiedliche Dinge gibt die wir von unseren Vorfahren über Generationen einfach übernommen bzw. mitbekommen haben (z.B.: ungelöste Muster, Glaubenssätze und Konditionierungen, Traumata/Schockerlebnisse etc.) die Botschaften in sich tragen welche irgendwann einmal erkannt, verstanden und aufgelöst  werden dürfen - um einen bestimmten Musterkreislauf zu beenden. In vielen Fällen erzeugen sie aber Emotionen und innere Regungen/Reflexe/Impulse die wir nicht zuordnen wollen oder können und daher  (bewußt oder unbewußt) als störend empfinden und unterdrücken/wegschieben oder kompensieren. Hierbei geht es wie gesagt in den meisten Fällen darum, diese Informationen, die sich als Ressourcen anbieten - zu erkennen, zu verstehen und anzunehmen - und nicht zu leugnen. Durch leugnen und verdrängen können sie eine destruktive und zerstörerische, und für unsere Gesundheit schädliche Kraft (sieh dazu Lebensenergie) entwickeln. Eben weil wir einen inneren Widerstand erzeugen und die mögliche Wahrheit unterdrücken, weil sie  scheinbar unangenehme Gefühle verursacht und Erkenntnisse hervorbringt die wir so nicht sehen möchten. Diese Informationen wollen aber gesehen, gehört und angenommen werden. Sie verlangen geradezu nach Aufmerksamkeit. Eine spannende und schon auch manchmal recht komplizierte Sache weil diese Informationen schon auch dazu neigen sich sehr subtil, verschachtelt und hintergründig zu zeigen. Speziell bei Allergien.

 

Andererseits kann/darf es auch eine Phase geben wo es gut für uns ist wenn wir uns die "alten Geschichten" (noch) nicht ansehen - weil wir ganz einfach noch nicht bereit sind dafür. Wiederum ein sehr heikles Thema - weil wir so geschaffen sind, das wir uns recht rasch an "Probleme" gewöhnen, diese als gegeben hinnehmen, und in unser Leben "integrieren". Da bedarf es einfach Ehrlichkeit zu sich selbst, Gewahrsein und Entschlossenheit um die Dinge zu erkennen - und aufzulösen. Und da bin ich schon wieder bei dem was ich weiter oben beschreibe - Symptome oder Probleme als Botschaften - welche gehört, erkannt und aufgelöst werden wollen...

 

Die einzige Konstante im Leben ist die Veränderung...DAS ist ein Naturgesetz...und wir haben in den meisten Fällen nicht gelernt bzw. verlernt hinzuspüren...weil wir in einer mechanistischen Gesellschaft der »Gefühlsvermeidung« leben...und uns von den Naturgesetzen losgesagt haben - und somit auch mehr oder weniger vom familiär-sozialen Gefüge und dessen Gesetzmäßigkeiten. Jetzt kommen wir aber wieder in die Dynamik hinzuspüren und anzunehmen was da ist, wir können ein neues, wohlwollendes Verständnis für uns selbst (u.a. auch die Selbstannahme - Annahme unseres eigenen Körpers...) und das was uns ausmacht, entstehen lassen. Weil wir ein neues Verständnis für unsere Herkunft und unsere Wurzeln bekommen haben und diese nicht mehr verurteilen. Einfach so...

 

Es geht also auf der physischen Ebene darum eine Brücke zwischen uns und unseren Wurzeln, unserer Herkunft, unserem Boden, unserem Fundament zu bauen, um erkennen zu können, was in uns, im Kontext zu unseren Eltern und Vorfahren (Familiensystem und -geschichte) wirklich abläuft.  Wenn wir beginnen darüber zu reflektieren, dann erkennen wir was zu uns gehört, was uns konstruktiv unterstützt, aber auch was wir nicht mehr brauchen und loslassen können. Erst durch das Annehmen dieser Signale und Botschaften können wir befreit in unserer Entwicklung weiter voranschreiten, weil wir uns dem was da ist nicht mehr entgegenstellen, weil wir seinen tieferen Sinn und Nutzen verstanden haben.

 

Wir kommen in einen Zustand wo wir verzeihen (»verzeihen« als ein »Entwicklungsschritt« - ohne eine bestimmte Position oder  Machtrolle einzunehmen - weder  als Opfer noch als Täter) bzw. annehmen können…um loszulassen. Um so  unseren Beitrag zum eigenen und zum Wohle aller beizusteuern...

 

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