Unser Drüsensystem als Gleichgewicht der Schwingungskräfte
Das endokrine System bzw. Hormonsystem mit seinen physiologischen Aufgaben ist eine Bezeichnung für alle Organe und Gewebe, die Hormone produzieren.
Sie steuern die Körper- funktionen, die sich vom Wachstum über die Fort- pflanzung bis hin zum täglichen Verdauungs- vorgang erstrecken.
Das endokrine System (man nennt diese Drüsen endokrin, weil sie ihre Produktion in den Raum zwischen den Zellen abgeben - Drüsen, wie z. B. die Schweißdrüsen der Haut, die ihre Produktion über Ausführungsgänge nach außen abgeben, werden dagegen exokrine Drüsen genannt) ist sehr eng mit dem Nervensystem gekoppelt, weshalb beide auch als neuroendokrines System zusammengefasst werden. Die Zirbeldrüse wird teilweise auch dem Nervensystem zugeordnet.
Sie sind im ganzen Körper verteilt und können über grosse Distanzen Wirkung zeigen auf:
- Wachstum
- Entwicklung
- Funktionen vieler Organe
- Koordination von Stoffwechselvorgängen
Endokrine Drüsen sind Organe des endokrinen Systems die Hormone produzieren, diese direkt in die Blutbahn oder auch ins Gewebe abgeben und dadurch die Stoffwechselvorgänge im Körper koordinieren. Dies hat natürlich auch eine nachhaltige Wirkung auf unsere Organe – um in weiterer Folge unsere Wahrnehmung und unsere Ausdruckskraft (Wesen/Wohlbefinden/Sensibilität/Reizbarkeit/Charisma usw.) wesentlich zu beeinflussen. Die Hormone regeln den größten Teil aller Stoffwechselvorgänge im Körper, es gibt weit über 100 verschiedene Hormone, wobei uns viele anscheinend noch gar nicht bekannt sind.
Zusätzlich gibt es endokrin tätige Organe wie z.B. den Magen-Darm-Trakt. Ausserdem könnten jeder Körperzelle endokrine Funktionen zugeschrieben werden.
Alle Drüsen zusammen steuern unseren Energielevel, der sich durch Wachheit, Lebendigkeit, Charisma, aber auch durch Depression und (Lebens-)Müdigkeit darstellen kann. So sind sie Verbindungsstellen zwischen physischem und energetischem Körper, eng verwandt mit den 7 Chakren der östlichen Philosphie und Praxis.
Die endokrinen Drüsen als ein wahres Wunderwerk die außer der physischen Ebene viele Aspekte der geistigen Ebene des Bewusstseins steuern. Sie werden auch als Sitz der Geisteskräfte (ein bekanntes Beispiel ist z.B. die Zirbeldrüse als sogenanntes "3tes Auge" in der Meditation) verstanden, die dynamische Heilungsgesetze in sich tragen, welche über die Kraft unserer konstruktiven/destruktiven Gedanken wesentlich und nachhaltig gesteuert werden.
Wenn unsere Aktivitäten auf ein genaues Ziel gerichtet sind, werden unsere geistigen und organischen Funktionen ganz harmonisch...um ein geistiges und körper-organbedingtes Gleichgewicht zu bewahren muß/darf man sich einer gewißen inneren Ordnung "unterwerfen" - im Einklang mit den Naturgesetzen sein. Jeder Geisteszustand hat eine Entsprechung im körperlich-organischen. Schwierigkeiten im Leben entstehen durch zu wenig Beachtung von Gemüt und Geist. Leben als eine Form von Energie soll/kann mit der Kraft der Intelligenz des Menschen im Körper geleitet und gesteuert werden. Unsere körpereigene Energie folgt unserer Aufmerksamkeit.
Um im Optimalfall durch Aufmerksamkeit, Übung und Erkenntnis in einen Zustand des REINEN BEWUSSTSEINS zu gelangen wo NICHTS mehr zu tun ist - kein Kampf, kein Krampf, kein wollen und streben, kein festhalten oder fixieren, kein lenken oder blockieren (Gedanken, Absichten, Gefühle, Emotionen, Handlungen) - um letztendlich zu erkennen/verstehen das REORGANISATION, ERHOLUNG, HEILUNG und HARMONIE nur dann geschehen kann/darf wenn wir LOSLASSEN. Loslassen vom Denken und loslassen von der ABSICHT etwas verändern zu wollen. Um in einen BEWUSSTSEINSBEREICH zu gelangen wo die Quelle aller Energie und jede Möglichkeit der Harmonisierung in aller FÜLLE vorhanden ist - »DAS REINE BEWUSSTSEIN«
Um in solche Zustände zu gelangen darf man auch etwas dafür tun. ÜBEN !!! Ausnahmsweise müssen wir mal etwas tun... ;) Und natürlich ist es nicht möglich ständig in solchen Bereichen zu sein - oder doch ? Zumindest ein Mehr an Aufmerksamkeit, gelegt auf unsere Gedanken, Äußerungen und Handlungen darf sich ausbreiten in unserem Alltag. Und wenn wir uns täglich ein paar Minuten Zeit nehmen um ein paar Übungen zu machen - um dadurch kleine Denkpausen einzulegen - um in weiterer Folge unserem Körper/Organisum Raum und Zeit zu geben sich zu erholen und zu harmonisieren, dann haben wir schon mehr als genug für uns selbst und unser Wohlbefinden getan. Sollten Sie dies hier lesen und daran interessiert sein, welche Übungen ich damit meine - kontaktieren Sie mich ganz einfach.
Die endokrinen Drüsen sind an verschiedenen Stellen des Körpers verteilt.
Zu ihnen gehören:
1.Hypothalamus (unterer Abschnitt des Zwischenhirns)
Der Hypothalamus ist ein kleiner Bereich im Zwischenhirn und verbindet dieses mit dem Hormonsystem. Er hat Kontakt zur Hirnanhangdrüse (Hypophyse) und reguliert deren Hormonausschüttung. Der Großteil des Informationsaustausches findet über dieses System durch Hormone statt, die in den Nervenzellen (Neuronen) des Hypothalamus gebildet werden. Er regelt so die Körpertemperatur, den Herzschlag und die Nierenfunktion, aber auch Hunger und Durst sowie unseren Schlafrhythmus und den Geschlechtstrieb. Das Zwischenhirn liegt zwischen dem Klein- und dem Großhirn. Von hier aus wird das autonome Nervensystem gesteuert, das unter anderem für den Energie-, Wärme- und Wasserhaushalt unseres Körpers zuständig ist.
Die Ausschüttung der meisten Hormone wird durch das System von Hypothalamus und Hypophyse gesteuert. Die Steuerung ist für diese hormonellen Regelkreise im Körper unerlässlich. Ist der Regelmechanismus teilweise gestört oder sogar ausgefallen, kann das schwerwiegende Folgen haben.
2. Hypophyse (Hirnanhangdrüse)
Der Hypothalamus (ungefähr so groß wie ein Bohne…!!!) ist ein Verbindungsstück zwischen dem Körper und den übrigen Regionen des Gehirns. Er ist bei der Steuerung vieler körperlicher und psychischer Vorgänge von lebensnotwendiger Bedeutung. Die H. liegt zentral zwischen Gesichtsschädel und Gehirn und darin sind insgesamt fünf verschiedene Drüsengewebe zu finden.
Hormone des Hypothalamus steuern die Funktion der Hypophyse. In seiner unmittelbaren Nachbarschaft befindet sich das limbische System, das die Emotionen steuert. So ergeben sich wechselseitige Einflüsse. Zellen im Hypothalamus empfangen Botschaften von den Gehirnzellen. Durch diese Botschaften wird der Hypothalamus veranlasst, Hormone in die Hypophyse auszuschütten. Die Hypothalamushormone wiederum bewirken eine verstärkte oder verminderte Ausscheidung von Hormonen der Hypophyse. Die Steuerung dieses Mechanismus verläuft entweder auf nervalem Wege, über das vegetative Nervensystem, oder über Hormone, die über den Blutkreislauf transportiert und verteilt werden. Deshalb ist der Hypothalamus ein Bindeglied zwischen dem Nervensystem und dem Hormonsystem.
Psychische und körperliche Abläufe werden kontrolliert und gesteuert. Der Hypothalamus ist außerdem in der Lage, über spezialisierte Rezeptoren Körperfunktionen zu kontrollieren:
- Kontrolle des Wasserhaushaltes
- Messung/Überwachung der Körpertemperatur
- Überprüfung der Kreislauffunktionen, des Magen-Darm-Traktes und der Blasenfunktion
- Steuerung der Nahrungs- und Flüssigkeitsaufnahme sowie des Sättigungszentrums
- Entwicklung von Emotionen, wie Wut und Aggression
In der H. werden u.a. folgende Hormone produziert: Wachstumshormon STH (reguliert das Wachstum), Prolaktin (reguliert den Milchfluss während Schwangerschaft und Stillzeit bei der Frau), TSH (Schilddrüsenstimulierendes Hormon - reguliert die Funktion der Schilddrüse), ACTH (Nebennierenrindenstimulierendes Hormon - verantwortlich für die Funktion der Nebennierenrinde), Gonadotropine LH und FSH (Hormone mit Wirkung auf die Geschlechtsorgane, regulieren die Funktion der Sexualhormone bei Frau und Mann, bei der Frau sind sie außerdem für den Menstruationszyklus verantwortlich).
3. Epiphyse (Zirbeldrüse)
Wesentliche Funktion der Zirbeldrüse:
In ihr wird von den Pinealozyten das Hormon Melatonin produziert. Die Hormonproduktion findet überwiegend nachts statt. Über das Melatonin werden der Schlaf-Wach-Rhythmus und andere zeitabhängige Rhythmen des Körpers gesteuert. Bei Missfunktion bewirkt sie – außer einem gestörten Tagesrhythmus – entweder sexuelle Frühreife oder Vergrößerung bzw. Hemmung der Geschlechtsentwicklung.
Die Zirbeldrüse unser "drittes Auge" – ein besonderes Energiezentrum ?
Im menschlichen Körper gibt es ein besonderes Drüsenzentrum, das mit der Zirbeldrüse (auch Epiphysis genant) korrespondiert. Diese Drüse liegt ziemlich genau im Zentrum des Kopfes und ist ein bedeutsamer Faktor für unser Bewusstsein.
Die Zirbeldrüse degenerierte nach Annahme verschiedener Wissenschaftler im Laufe der Evolution von ihrer ursprünglichen Größe zu ihrer heutigen Größe.
Schon Rene Descartes (1596-1650), der Begründer des Rationalismus ("Ich denke, also bin ich") interessierte sich für die Zirbeldrüse. Seine Vorstellung, dass die Zirbeldrüse in Verbindung mit dem Sehen steht, kam den heutigen modernen Erkenntnissen schon sehr nahe.
Über die Zirbeldrüse sagte er: "Es gibt eine kleine Drüse im Gehirn, in der die Seele ihre Funktion spezieller ausübt als in jedem anderen Teil des Körpers" - die Zirbeldrüse als der Sitz der Seele, das Verbindungsglied zwischen dem Geistigen und dem Physischen, und demzufolge zwischen Materie und Geist ?
Nun hat sich gezeigt, dass die innere Energie direkt durch das Zentrum der Zirbeldrüse fließt. Heute sieht man diese Drüse wie ein "Auge", das in der Lage ist, elektromagnetische Felder zu detektieren, also in einem anderen Frequenzbereich zu sehen.
Anstatt die Energie durch die Zirbeldrüse zu leiten und erst so die uns umgebenden elektromagnetischen Felder bewusst wahrzunehmen und unsere Intuition zu verbessern, fließt bei vielen Menschen nicht genug Energie durch diesen Hirnbereich, weil diese (was Messungen anzeigten) schon vorher blockiert wird. Das Resultat davon ist, dass wir die Realität nur sehr begrenzt wahrnehmen können.
Die Position der Zirbeldrüse im Gehirn ist sehr wichtig, weil sie neben den Ventrikeln oder kleinen Hohlräumen liegt, welche die klare, salzige Hirnrückenmarksflüssigkeit (den Liquor) produzieren, die sehr proteinhaltig ist. Die Flüssigkeit liegt wie ein Kissen um das Gehirn, ernährt es und transportiert Unreinheiten und Gifte ab. Die Zirbeldrüse sitzt neben diesen Flüssigkeitskanälen und auch in der Nähe der Zentren, die mit Emotionen und Sinnen zu tun haben. Diese Gehirnzentren sind eine Art Station, vor allem für die Funktionen des Sehens und Hörens. Die Zirbeldrüse ist also von emotivem Material umgeben, das es uns ermöglicht, Gefühle wie Vergnügen, Freude, Wut und Angst zu erleben. Die Zirbeldrüse besteht nicht aus dem gleichen Gewebe wie das Gehirn, sondern sie entwickelt sich aus einem Gewebe, das sich beim Fötus am Gaumen spezialisiert. Dieses Gewebe wandert zum Zentrum des Gehirns.
Bei der Arbeit mit der ontologischen Kinesiologie kann auch die Methode "Cranio Fluid Dynamics" zum Einsatz kommen. Diese setzt sich mit Ihrer Ansatzweise u.a. mit dem Liquorprinzip im Gehirn/Zentralnervensystem auseinander. Mehr Infos dazu bitte hier klicken.
4. Schilddrüse
Die unterhalb des Kehlkopfes liegende Schilddrüse produziert Hormone die über den Blutkreislauf zu den Körperzellen gelangen. Diese Hormone sind zuständig für den Energieumsatz der Zellen und für die Eiweißproduktion. Damit die Schilddrüse sie produzieren kann, benötigt sie Jod, das sie aus dem Blut bekommt und speichert. Erfolgt die Geschwindigkeit des Energieumsatzes schneller oder langsamer als normal, so spricht man von Schilddrüsenüberfunktion beziehungsweise Schilddrüsenunterfunktion. Erhöhte Werte können Nervosität, Gewichtsverlust und seelische Spannungen bewirken, während im anderen Extremfall die Körperfunktionen langsamer ablaufen. Neben den Störungen der Schilddrüsenfunktion kann es auch zu einer Vergrößerung der Schilddrüse kommen. Dies ist in unseren Gegenden meist durch Jodmangel verursacht (Jodmangelkropf).
5. Nebenschilddrüsen (Epithelkörperchen)
Sie regulieren mit ihrem Hormon Parathormon den Calciumstoffwechsel. Sie sorgen dafür, dass genügend Calcium aus der Nahrung aufgenommen, im Knochen eingebaut und wieder ausgeschieden wird. Eine Störung dieser Drüsen kann zu Veränderungen des Knochenstoffwechsels führen. Daher gehört insbesondere auch die Osteoporose zum Arbeitsgebiet des Endokrinologen. Bei der Osteoporose ist der Kalksalzgehalt des Knochens verloren. Ursächlich dafür ist wahrscheinlich ein falsches Zusammenspiel der verschiedenen Hormone, die auf den Knochen einwirken, dabei ist vieles noch nicht bekannt. Wenn zuviel Parathormon in den Nebenschilddrüsen gebildet wird, können außerdem Nierensteine entstehen. Diese können somit ebenfalls ein endokrinologisches Problem sein.
6. Thymusdrüse
Der Thymus, der auch Bries
genannt wird, liegt hinter dem Brustbein über dem Herzbeutel (Anmerkung: Herzbeutel / Perikard - Angetrieben vom Herzen durchfließt das Blut in einer Minute die über 100.000 Kilometer Blutgefäße,
die ein erwachsener Mensch besitzt. Das sind mehr als das doppelte des Umfangs der Erde. Jeden Tag kreist das Blut mindestens 1440 mal durch den Körper. Diese unglaubliche Leistung
vollbringt das Herz Jahr für Jahr, ein Leben lang.
Bei der Geburt und im Kindesalter ist der Thymus voll ausgebildet wobei er sich schon sehr bald zurück entwickelt bis er nur noch einige Reste Mark- und Rindengewebe enthält. Der Thymus ist ein sehr wichtiges Organ für das Immunsystem. In ihm werden die T-Lymphozyten, die eine wichtige Aufgabe bei der speziellen Immunabwehr haben, geprägt. Der Thymus ist sozusagen die Schule, in der die T-Lymphozyten sich auf ihre wichtige Aufgabe vorbereiten. Er ist für die Hormonproduktion vom Thymosin und Thymusfaktor bzw. Thymopoetin verantwortlich. Diese Hormone steuern die Reifung der Immunzellen in den Lymphknoten.
7. Nebennieren
Sie sind etwa bohnengroß und
sitzen auf den oberen Polen der Nieren - daher der Ausdruck "Neben"-Nieren. Sie werden noch einmal unterteilt in Nebennierenrinde und Nebennierenmark.
Die Nebennierenrinde produziert Cortisol und Aldosteron. Cortisol ist ähnlich wie die Schilddrüsenhormone in sehr viele Stoffwechselvorgänge des Körpers verwickelt. Bei Überproduktion kommt es zur Fettsucht, hohem Blutdruck, Diabetes mellitus (Zuckerkrankheit), Osteoporose etc. Bei Cortisolmangel zu Schwäche und Leistungsverlust. Ein starker Cortisolmangel ist sogar lebensgefährlich! Aldosteron regelt den Mineral- und Wasserhaushalt, d.h. es kontrolliert die Konzentration der wichtigen Minerale Natrium und Kalium.
Im Nebennierenmark werden verschiedene Hormone produziert. Am bekanntesten ist das Adrenalin, ein Stresshormon, welches dafür sorgt, dass all das mobilisiert wird, was eine "schnelle Fluchtreaktion" ermöglicht: Muskelkräfte, schneller Herzschlag, Durchblutung usw.
8. Bauchspeicheldrüse/Pankreas
Die Bauchspeicheldrüse (das Pankreas) produziert Verdauungsenzyme (exokrine Pankreasfunktion – d.h. Sekretabgabe erfolgt in erster Linie über Hohlräume wie Magen, Darm oder die Schleimhaut wie z.B. Talg-, Tränen- oder Schweißdrüsen, Samenblase, Speichel usw. – dies im Gegensatz zu endokrinen welche ihr Sekret in den Blutkreislauf abgeben). Diese werden in den Darm abgegeben und sorgen dafür, dass die aufgenommene Nahrung auch verwertet werden kann. Diese Drüse ist ein Organ, das im Oberbauch an der hinteren Bauchwand liegt und dessen Zweck es ist, Verdauungssäfte und Hormone (wie etwa das Insulin - Insulin bewirkt, dass der Zucker, die so genannte Glucose, in die Zellen des Körpers aufgenommen wird, wodurch der Blutzuckerspiegel wieder sinkt. Gleichzeitig beeinflusst Insulin auf vielfältige Weise die Weiterverarbeitung der Glucose in den Zellen, den Fett- und den Proteinstoffwechsel) zu produzieren. Ein Mangel an Insulin hat - unabhängig davon, wie er verursacht wurde - einen chronisch überhöhten Blutzuckerspiegel zur Folge. Hier eine interessante Animation zur Funktionsweise der Pankreas.
9. Keimdrüsen (Eierstöcke, Hoden)
Die Eierstöcke (Ovariae) haben - wie auch der Hoden beim Mann - eine Doppelfunktion. Auf der einen Seite werden in ihnen die Eizellen ausgebildet und entwickelt, auf der anderen Seite werden hier die weiblichen Sexualhormone (Östrogene und Gestagene) produziert.
Auch der Hoden (Testes) hat zwei Aufgaben: Die Entwicklung der Samenzellen und die Produktion des männlichen Sexualhormons Testosteron. Dieses ist verantwortlich für die Geschlechtsmerkmale und den Sexualtrieb des Mannes.
Darüber hinaus verfügt eine Vielzahl anderer Organe bzw. Gewebe über die Fähigkeit zur Bildung und Ausschüttung von Hormonen wie u.a. Magen, Duodenum (ein Teil des Dünndarms), Analdrüsen, Leber, Herz, Nieren, Skelettmuskulatur, Fettgewebe und die Haut.
Die endokrinen Drüsen als Tore der Lebendigkeit !