Methode, Inhalt und Techniken
Kinesiologie
Die klassische Kinesiologie steht für die «Lehre von der Bewegung». Die ontologische Kinesiologie in ihrer einfachen Komplexität befasst sich vordergründig mit dem natürlichen Lauf der Dinge in unserem Leben - das anzunehmen was ist, nichts verändern zu müssen, sozusagen eine Würdigung des Bestehenden - um damit einem gesunden Wachstum den notwendigen Raum geben zu können.
Mit Hilfe des Muskeltests (Armstrecktest), welcher als eine Art (nonverbales) Feedbacksystem fungiert, erhalten wir Informationen aus den tieferen Schichten unseres Bewußtseins. D.h. wir setzen uns mit unserem jeweiligen Thema sowohl auf Verstandesebene als auch auf unbewusster Ebene auseinander. Als Instrument der Vermittlung dient das Lebenskräftemodell.
Durch diese Vorgangsweise können die bis dahin versteckten oder zugedeckten Informationen gesammelt, und wie bei einem Puzzle zu einem verständlichen, überschaubaren Bild zusammengefügt werden.
Somit kann «Bewegung» in eine festgefahrene Sichtweise oder Lebenssituation kommen, bzw. der jeweilige Prozess in dem wir uns befinden, wird erkannt und auf geistiger Ebene bewusst gemacht. Aus
diesem tiefgreifenden Verständnis heraus, können sich die Dinge zu einem harmonischen Ganzen zusammenfügen. Eingefahrene Verhaltensmuster, Beschwerden und Funktionsstörungen beginnen sich
aufzulösen, und eigene, neue Perspektiven können an ihr Stelle treten.
Die OK erinnert uns daran wie wir uns selbst helfen können...einfach so.
Ontologie
Die Ontologie sieht sich als die «Lehre des Seins».
Unser Seinszustand ist nichts anderes als die Summe aller Erlebnisse, Erfahrungen und Ereignisse aus unser bisherigen Lebengeschichte bis zum
jetzigen Moment. (ontologischer Prozess)
Die Ontologie an sich wurde schon in der Antike als philosophische Disziplin in ihren metaphysischen Ansichten unter Platon oder Aristoteles diskutiert und gelehrt. Allerdings noch nicht unter dem jetzigen Wortlaut, welcher erst viel später gefunden wurde. Im Mittelalter und in der Neuzeit war die Ontologie Basis der Wahrheitssuche bei Philosophen wie u.a. Thomas von Aquin, Kant, Hegel oder Heidegger uvm. All diese Gelehrten versuchten auf unterschiedlichste Art und Weise ihren Zugang zum Unerklärlichen bzw. Unaussprechlichen zu finden. Den Sinn des Lebens und das Wirken von allem was ist - zu erklären...
Wenn wir hier von einer ontologischen Sichtweise sprechen, heißt das den Möglichkeiten entsprechend zu leben, die sich vo(n)m SELBST ergeben. Im Kontext zur ontologischen Kinesiologie bedeutet das u.a. in erster Linie
- sich selbst bewußt sein - präsent sein - eigene Sichtweisen vertreten -
Wir erkennen und verstehen die Signale des Körpers als solche, lassen Schuldgefühle und unangebrachte Glaubenssätze los, um damit mit unserem innersten Wesen - unserem Wesenskern bzw. unserer inneren Instanz - im harmonischen Einklang zu leben.
Das sind dann jene Momente in unserem Leben wo wir das Gefühl der Verbundenheit erfahren dürfen, Zugang und Kontakt zu unseren Lebenskräften haben - und Verständnis, Weisheit, Güte und Demut als inspirierende und höchst zufriedenstellende Glücksmomente erleben. Um zu erkennen das neben der materiellen Welt noch etwas anderes existieren kann...um dies wertschätzend anzunehmen und dankbar zu sein für das was ist. Einfach so...
Symbolsprache - Mudras
Mudras verstehen sich als eine Symbolsprache und sind Hand- und Fingerstellungen, welche in der ontologischen Kinesiologie für eine bestimmte Bedeutung stehen und wesentliche Funktionen erfüllen.
Wenn wir verstehen das die Enden tausender Nervenbahnen in unseren Händen und Fingern liegen, deren Anregung zu vermehrter Aktivität im Gehirn führt, dann wird uns klar das dies unseren
Organismus beeinflussen kann. In der indischen bzw. vedischen Philosophie und Medizin (z.B.: Yoga, Meditation) können Mudras begleitend helfen sich zu sammeln und Stress abzubauen. Sie ersetzen
aber keineswegs eine ärztliche Behandlung.
Handmodes bzw. Mudras steuern durch Ihre Wirkungsweise und Bestimmung verschiedenste Energie- bzw. Informationsflüsse im Körpersystem, und repräsentieren dadurch, in Kombination mit dem Muskeltest, wesentliche Funktionen während einer OK-Sitzung.
Wir verwenden Mudras als mögliche Unterstützung zur Abfrage von unbewussten Informationen. Diese Informationen werden in Kombination mit einem numerisch geordneten Dateiensystem (sozusagen
das Spiegelbild unserer inneren Dateinbank) gesammelt und umgesetzt.
Bachblüten, Öle und Resonancen
Bachblüten, Öle und Resonancen werden in der ontologischen Kinesiologie unter dem Gesichtspunkt gesehen, das sie mit Kraft Ihrer Schwingung, Informationen aussenden.
Diese Schwingungskräfte bringen bzw. halten uns in Kontakt mit unserem Thema und unterstützen bzw. vertiefen die Wahrnehmung im jeweiligen Prozess. Was bedeutet das die Anwendung dieser Techniken, oder die Verabreichung von Substanzen, keineswegs als eingreifende und manipulierende, und daher den stattfindenden Prozess unterbrechende Therapieform, angesehen wird. Dies ist unter anderem einer der wesentlichen Unterschiede zu anderen Behandlungsmethoden.
Weiters werden bei Bedarf noch folgende Anwendungstechniken miteinbezogen:
►Methoden der Cranial Fluid
Dynamics
►Aktivieren/Einschalten von Meridianen, Energie/Reflexpunkten
►Verschiedenste Körper- oder Schrittpositionen usw.