Muskeltest in der OK

 

Einleitend kurz zusammengefasst wird beim Muskeltest auf den jeweiligen Muskel, in den meisten Fällen ist es ein ausgestreckter Arm, deshalb «Armstrecktest», ein geringer Druck ausgeübt: entweder er hält dem Druck stand oder er gibt nach.

 

 

 

Das ist DIE Information die in der jeweiligen Situation relevant ist. Was bedeutet das sich der Muskeltest für einen Dialog zwischen Bewusstem und Unterbewusstem zur Verfügung stellt.

 

Mit dem sogenannten Armmuskeltest wird festgestellt, ob das autonome Nervensystem regulationsfähig ist, oder ob eine Blockade durch einen unerlösten seelischen Konflikt vorliegt. Es ist eine sehr wirkungsvolle Möglichkeit (unter Umgehung des -bewußten- Verstandes) um mit dem Unterbewusstsein zu kommunizieren. Ursprünglich traumatische Ereignisse, die verdrängt waren, werden hierdurch wieder sichtbar gemacht - um sich in weiterer Folge auf Verstandesebene (Erkenntnisprozess) damit auseinanderzusetzen. Der schwache oder starke Armmuskel des Klienten zeigt uns die Annäherungs- oder Vermeidungsreaktion des Unterbewusstseins. Durch das Lösen von Blockaden wird Energie freigesetzt, die den Selbstheilungsprozess von Körper und Geist aktiviert. Denn alle positiven Anlagen in uns sind bereits vorhanden. Dies werden durch einen tiefenwirksamen Prozess spür- bzw. erkennbar gemacht und auf der Ebene der Erkenntnis/Einsicht/Übersicht integriert.


Über den Muskeltest wurde schon viel geschrieben und es wurde noch viel mehr darüber diskutiert. Ich selbst bin, auch nach unzähligen Tests, immer wieder - das eine oder andere Mal - auf`s Neue angenehm «...überrascht...verblüfft...», auf welch einfache und schlüssige Art und Weise sich unser Körpersystem mitteilen möchte.

 

In der ontologischen Kinesiologie wird der Muskeltest NICHT zum Austesten von diversen Substanzen verwendet, um eine Therapie oder Heilmaßnahme als solches in Gang zu setzen. Auch werden keine Lebensmittel auf Ihre (Un)verträglichkeit geprüft. Der diesbezügliche ontologische Ansatz wurde von mir schon in anderen Artikeln meiner Homepage genau beschrieben.

 

Der Muskeltest als ein nonverbales Feedbacksystem, liefert uns Antworten aus den tieferen Schichten des Körpers. Wir bekommen, wie in der digitalen Informationstechnologie (Binärcode), ja/nein-Antworten, welche in der Sprache der OK auch mit stark bzw. schwach interpretiert werden. Dadurch können wir die Signale des Körpers richtig deuten und die uns dargebrachten Informationen sammeln.

 

Um das Ursprungsprinzip des Muskeltests zu verstehen ist es notwendig ein wenig hinter das offensichtlich Sichtbare zu blicken.

 

Grundsätzliches: Das menschliche Nervensystem ist ein umfassendes Kommunikationsnetz mit unvorstellbar vielen Milliarden Nervenzellen (ein eigenes Universum...?) und vielen weiteren im gesamten Körper welche als Informationsträger zu betrachten sind.

 


Desweiteren ist der Mensch in Abstammung und Entstehung den Milliarden Jahre alten Naturgesetzen des Universums unterworfen. Wissen wir...mehr oder weniger...


Grundlage hierzu ist die Zelle als kleinstes Element einer selbständigen Lebensform (Einzeller, z.B. Bakterien).

 

Hier spielen sich die grundlegenden Lebensfunktionen eines jeden Organismus ab, also auch die des Menschen, wobei sich jede Zelle an ihre Aufgabe als Organzelle (Hirn, Herz, Leber, Niere, Haut, Blut, Knochen etc.) angepasst hat.

 

Wie gesagt, wir sollten uns erlauben, unser Allgemeinverständnis etwas zu erweitern, um die nicht offensichtlich sichtbaren Geschehnisse verstehen zu können. Ein Reise in das innere unseres Körpers...

 

Dazu einleitend eine spannende Animation: NEURON CELL

 

Und jetzt kommt`s...

 

Nach der Lage im Körper wird das Nervensystem in das Zentralnervensystem mit Gehirn und Rückenmark, und das periphere Nervensystem als Vegetatives und enterisches Nervensystem (im Bauchraum - auch eine Art Gedächtniszentrale) unterteilt. Hauptaufgabe des Nervensystems ist die Aufnahme und Weiterleitung von Reizen, die Erregungsverarbeitung, die Aktivierung der Muskeln sowie die Koordination und Aufrechterhaltung von Organfunktionen des menschlichen Organismus.

 

Miteinander verbundene kleinste Energieformen, Neuronen bzw. Neuronenverbände und Botenstoffe, leiten ausgehend vom Gehirn über das Nervensystem als Informationsträger Impulse/Reize weiter, die dann wiederum über das Gehirn und das Zentralnervensystem die Bewegungsabläufe der Muskeln steuern, um dadurch den Muskel stark oder schwach erscheinen zu lassen. Könnte man auch als ein ständiges hin und her von neuroelektrischen und neurochemischen Prozessen bezeichnen. Eine permanente Wechselwirkung sozusagen.

 

An dieser Stelle könnte ich ganz kurz auch auf das Element Wasser hinweisen,

welches ja auch als (unterschätzter) Energie- und Informationsträger (Resonanzkörper) gilt, und in der heutigen Zeit noch immer jede Menge Geheimnisse in sich trägt, und natürlich auf Grund dessen, das wir Menschen zu 70% aus Wasser bestehen, keinen unwesentlichen Einfluss auf das harmonische Funktionieren wesentlicher chemischer Abläufe innerhalb des Körpers hat. Näher darauf einzugehen wäre sehr verlockend, würde aber den Rahmen des hier behandelten Themas sprengen.

 

 

 

Weiter: Ein Reiz erzeugt eine Erregung in Rezeptoren und diese Erregung wird über die Nervenzellen bzw. Ganglienzellen zum Organ bzw. Muskel geleitet...und...die Reaktion findet statt. Dies kann bedeuten, das im neurologischen Fluß zwischen Muskel und Zentralnervensystem eine Funktionsstörung  (Disharmonie) eingetreten ist.

 

 

 

Diese kurze Reaktion eines Muskels wird vom autonomen Nervensystem gesteuert und kann im ersten Moment nicht willentlich oder wissentlich vom Verstand kontrolliert oder manipuliert werden.


Als Bezugspunkt (Referencepoint) für einen Muskeltest kann eine Information  (z.B. Gefühl, Emotion), oder ein Hinweis (z.B. Gedanke, Erinnerung) dienen, welcher sich als Impuls/Reiz auf den Weg in unser Nervensystem macht.

Wird diese Information (wahrgenommen, angedacht oder ausgesprochen) kann das z.B. inneren Stress auslösen. Stressor kann sein: Wut, Zorn, Ungeduld, Aggression, Abhängigkeit, Ärger, Ohnmacht, Traurigkeit, Übelkeit, Spannung, Druck, Verzweiflung, Unruhe, Leere, Hoffnungslosigkeit, Schuld, Nervosität, Hilflosigkeit, Starre, Resignation, Überforderung, Chaos, Unsicherheit, Groll, Trotz, Zweifel, Zwiespalt uvm.

 

Tatsächlich kann es sich dabei auch um etwas handeln, was dem bewußten Verstand vorher nie bewußt wurde, z.B. im Zellgewebe abgespeicherte Informationen, DNS und Erbanlagen, Verstrickungen im Familiensystem, Ahnengeschichten, verdrängte Geschichten aus frühester Kindheit oder auch Schockerlebnisse während der Schwangerschaft.

 

Wir könnten jetzt auch noch, um noch g`scheiter daherzureden, die Elemenatarteilchen (quarks und so...) ins Spiel bringen und uns fragen, was sie auf subatomarer Ebene, mit ihrer Intelligenz und Kraft die in ihnen steckt, was sie zu dieser Geschichte mit der OK beizutragen haben...das würde aber zu weit führen...wobei...kann es nicht sein das die absolute Wahrheit im kleinsten zu finden ist...oder darüber hinaus ? Und wir auf der Reise zu diesem Ort der Weisheit unterwegs sind ? Was «wissen» wir schon...aja, der Weg ist das Ziel...

 

Das alles könnte jetzt aus heutiger Sicht eine plausible Erklärung für die Funktionsweise des Muskeltestes sein... ich möchte hier an dieser Stelle gleich hinzufügen dass das, was hier geschrieben steht, nicht als wissenschaftlicher Beitrag zu verstehen ist. Dazu reichen meine dürftigen Fachkenntnisse in der Physik, Neurologie und menschlichen Anatomie bei weitem nicht aus, er soll lediglich als fundierter Kreativspender mit leichtem Tiefgang verstanden werden,  und meinem bescheidenen Wissen, welches ich mir durch erlernen, erfahren, lesen und recherchieren angeeignet habe, entsprechen.

 

Und ich erhebe keinesfalls den Anspruch auf Vollständigkeit und Unumstößliches und ersuche Sie, aus genannten Gründen die Dinge nicht als gegeben hinzunehmen, sondern die eigene Wahrheit herauszufinden und Ihre Sicht der Dinge zu hinterfragen, um gegegenenfalls etwas neues entstehen zu lassen. Das könnte man jetzt als einen kleinen Impuls sehen...ein Reiz...eine basale Stimulation...im großen wie im kleinen...

 

Also...auf geht`s ! Kann und darf Spaß machen...