Das Unterbewusstsein / Das Unbewusste in uns

 

 

Das Unterbewusstsein ist wie ein Computer, in dem alle unsere Erinnerungen abgelegt sind. Schwangerschaft, Geburt, sowie im wesentlichen die ersten 4 Jahre (prägend ist hierbei u.a. die psychosexuelle Entwicklung nach Freud`s Triebtheorie) unserer Kindheit.

 

 

 

 

 

Dies alles macht ca. 90 % des Unterbewusstseins aus. Freud beschreibt mit seine Modellen aus der Psychoanalyse recht anschaulich wie sich die verschieden psychischen Instanzen strukturieren.

 

Ausführlich beschrieben und zum Nachlesen hier.


Bildlich gesehen macht unser Bewusstsein nur 1 bis 10 % der Spitze eines schwimmenden Eisberges aus, unser Unterbewusstsein die restlichen 90 % bis 99 %, sind unter der Wasseroberfläche verborgen.

 

Es ist das Unterbewusstsein das den Weg kennt um Probleme die uns blockieren, zu lösen. Unser Unterbewusstsein will uns schützen (bringt uns damit aber manchmal in Schwierigkeiten) macht uns glauben, bestimmte Erinnerungen, die für unser Überleben wichtig sind, ins Unterbewusstsein verschieben zu müssen, um uns damit zu helfen. Es hat Angst vor Veränderungen und neuen Situationen und handelt teilweise anders, als wir es erwarten. Wenn wir es kennen, können wir es dazu benutzen, unser Bewusstsein zu verändern. Glaubenssätze bleiben ein Leben lang abgespeichert - und hier setzt die ontologische Kinesiologie an: Einschränkende Glaubenssätze werden durch neue, freimachende Glaubensätze ersetzt. Ängste oder körperliches Unwohlsein gelangen durch ins Bewusstsein, wodurch wir "dienenden Aspekt" erkennen, wahrnehmen und auflösen können.

 


Carl Gustav Jung beschreibt im Zusammenhang mit dem kollektiven Unbewussten (analytische Psychologie) u.a. die Archetypen. Die bedeutendsten sind: Animus und Anima (das Bild des Männlichen und das Bild des Weiblichen), Schatten (negative, sozial unerwünschte, unterdrückte Züge der Persönlichkeit), sowie der alte Weise und die alte Weise.

 

Archetypen sind lt. Jung die unbewusste Form von Urbildern, welche die Psyche im Laufe unserer Entwicklung (Personalisation) in nachhaltiger Art und Weise bestimmen bzw. festigen. Bei Anima (Seele/weiblich/weibliche Werte) und Animus (Geist/männlich/männliche Werte) handelt es sich um zwei der wichtigsten Archetypen welche im kollektiven Unterbewusstsein angelegt sind bzw. im Laufe der menschlichen Evolution (das Männliche als Jäger und Sammler, der Krieger, Kämpfer, Erhalter, Beschützer... - das Weibliche/die Urmutter als das Nährende, Wärmende, Fürsorgende, Beschützende., Zärtliche..) integriert wurden. Zwei Urbilder die u.a. auch durch religiöse Überlieferungen und Mythen = Assimilation von Glaubensinhalten entstanden sind. Diese Urbilder können sein beim Männlichen: der Held, Zauberer, Hexer, Verführer, Schmied usw. Beim Weiblichen sind das u.a. die Jungfrau, die Hexe, Göttin, Gefährtin, Engel, Bettelweib, Hure usw... Berühmtes psychologisches Beispiel dazu ist das bei der Partnersuche unbewußt immer nach DER idealen Mutter (als Partnerin) oder DEM idealen Vater (als Partner) gesucht wird. Mehr dazu bitte hier anklicken.


Und wie ich meine leben wir in einem Zeitalter wo das männliche Prinzip das Weibliche dominiert bzw. unterdrückt um dadurch für ein nachhaltiges Ungleichgewicht in der kollektiven menschlichen Psyche zu sorgen. Ein wechselwirkendes Ungleichgewicht das sich auf alle Ebenen des kollektiven menschlichen Seins - im großen wie im kleinen - Mikrokosmos und Makrokosmos - auswirkt. Aber vielleicht geht es nun mal nicht anders weil dies unsere Geschichte und natürliche Bestimmung ist und wir gerade hier stehen wo wir stehen - um daraus zu lernen. Weil wir so sind wie wir sind. Der Mensch als absolut instinktorientiertes Wesen (Tier) - der "Starke" triumphiert über den "Schwachen".

 

Deshalb ist es umso wichtiger die Dinge zu erforschen. Herauszufinden was unser "Sein" als eigenverantwortliches Wesen - und dadurch in weiterer Folge unser Miteinander "gesünder", "nachhaltiger" und "wertschätzender" gestalten kann. Und dieser Weg führt nur über jeden einzelnen von uns - kann immer nur bei mir "SELBST" beginnen...