Wer oder was schwingt in mir ?

 

Unser Weltbild, unsere Glaubens- sätze und Grundüberzeugungen erschaffen ihr eigenes Schwing- ungsmuster bzw. Resonanzen.

 

Resonanzen entstehen u.a. aus der Bindung an unsere Eltern bzw. Mutter/Kind-Konstellation. In der Symbiose der ersten Lebensjahre haben wir praktisch keine andere Wahl: Ich fühle, was du fühlst. Dein Weltbild ist mein Weltbild. DU bist mein Vorbild. Und gewissermaßen auch ein Urbild... 

 

 

Die Spiegelneurone unseres Gehirns unterstützen und fördern die Entwicklung von Mit- und Zugehörigkeitsgefühl und soziale Bindungen. Wir lernen, uns durch Andere zu erkennen. »Der Mensch wird am DU zum ICH« .


Und es entstehen die ersten Muster...und diese Sichtweise hinterfrägt schon wieder die Theorie des freien Willen`s...den es ja, wenn es nach den letzten Erkenntnissen aus Wissenschaft (Gehirnforschung) und Phiosophie geht - nicht wirklich gibt.


So wie ich in die Welt schaue, so wird die Welt mir begegnen. Eine fundamentale Erfahrung und nachhaltige Entwicklungsgeschichte die – ausnahmslos – alle Menschen prägt. Resonanz bedeutet also nicht »Ich bin, womit ich in Schwingung gehe« sondern »Ich trage in mir, womit ich in Schwingung gehe/stehe«.


Und in diesem Zusammenhang kommt auch schon das Gesetz von »Ursache und Wirkung« zum Vorschein. Im kleinen wie im großen. Immer und überall. Als ganzheitlich-kollektiv, selbstorganisierendes System in welchem Atome, Moleküle, Kristalle, Zellen, Gewebe, Organe, Organismen, soziale Gemeinschaften, Ökosysteme, Planetensysteme, Sonnensysteme und Galaxien existieren und interagieren. Mit anderen Worten - die Naturgesetze ordnen Systeme auf allen Stufen der Komplexität und sind die Grundlage für die Ganzheit, die wir eben in der Natur beobachten, die mehr ist als die Summe ihrer Teile.


Wir Menschen haben in uns und in den uns umgebenden Energiekörpern eine Vielzahl von Schwingungen. Sind sie in Harmonie miteinander oder stehen sie in Resonanz miteinander, so haben sie insgesamt eine hohe Energie. Wir fühlen uns vital, kraftvoll und tatkräftig. Körper, Geist und Seele sind »ausgerichtet«.

Darüber hinaus sind wir ein mehr oder weniger lebendiger Teil dieser Erde. Wir sind mit der Erde, die selbst ein organisches Wesen ist, verbunden - wir leben beständig in ihren und anderen (kosmischen) Energieflüssen. Ob wir uns dessen bewusst sind oder nicht. Das geschieht in jedem Augenblick. ALLES ist Energie - alles ist in Bewegung - alles fließt - oder will zumindest fließen...siehe dazu  »CFD«

 

Wenn Impulse aus unserem Umfeld beständig unseren Schatten in Schwingung versetzen oder Impulse sehr stark sind, kann eine Resonanz-Antwort in uns wachgerufen werden (und sich in Handlungen manifestieren), die für uns unter anderen Umständen unvorstellbar wäre.


Wer sich selbst sensibel wahrnimmt, kann diesen Einfluss tagtäglich bei sich beobachten. Unsere Stimmungen, Gedanken und Entscheidungen werden unentwegt von inneren und äußeren Impulsen geformt. Wir erleben uns harmonisch und disharmonisch, integer oder weniger integer, authentisch oder nicht authentisch, sind kongruent oder inkongruent in unserem Auftreten. Siehe dazu auch »Integrität«. Diese Manipulierbarkeit unserer Einstellungen und Gefühle unter Gruppendruck ist jedem bekannt. Weniger bewusst ist oft, dass hierfür kaum Druck notwendig ist. Wir bemühen uns als soziale Wesen, die instinktsicher wissen, dass wir einander brauchen, stets um einen Konsens mit der Gemeinschaft unserer sozialen Gruppe.


Auch hier unterliegen große Bereiche einer unbewussten sozialen Anpassung an das Gedankengut, die Anschauungen, Rituale und Handlungsweisen des eigenen Kulturkreises und der eigenen Herkunft.

 

Ändern sich unsere Lebens-Bedingungen, verändert sich auch unsere Wahrnehmung (Unsicherheit) und unser Wertesystem. Damit erleben wir uns als Person auf eine neue, bislang unbekannte Weise. (Auswanderer und Flüchtlinge wissen von diesem Entwurzelung- und Neufindungsprozess zu berichten). Deswegen tragen wir ja auch die Grundtendenz an Dingen »festzuhalten« in uns. Weil Veränderungen (im großen wie im kleinen) immer eine gewiße  »biologische Angst« mit sich tragen. Außer es wurde uns anders vorgelebt. Mutiger...

 

So, wie ich gelernt habe »die Welt« und mich darin zu sehen, so wird »die Welt« sein und mich sehen. Um nun bewusst das Resonanzgesetz zu nutzen und seine Bedeutung in das eigene Leben zu integrieren, gilt es herauszufinden, welchen unbewussten Verhaltensmustern, Konditionierungen und zu Grunde liegenden Urprogrammierungen ich (bewußt/unbewußt) folge.